Samstag, 20. September 2014
Stars on 45
Schon länger gab es hier keine Post, daher mal schnell was kleines: Dual Single Pucks verschiedenen Alters. Der beige stammt aus den 50er Jahren, der mit der abgeschrägten Kante aus den 60er/70er Jahren und der kantige ist nochmals 10 Jahre jünger.
Dienstag, 15. Juli 2014
Gehäusebau - Teil 3 der BR26-Reparatur
Hier nun der dritte und letzte Teil der BR26-Serie. Die ursprünglichen Gehäuse der BR26 waren in einem desolaten Zustand und waren weiterhin mit einer braunen Folie bespannt, die sich nur sehr widerwillig entfernen ließ. Daher baute ich neue Gehäuse mit identischen Innenmaßen. Die originalen BR26 haben ein Gehäuse aus 15 mm Spanplatte. Meine neuen Gehäuse habe ich aus 19 mm MDF gebaut, die Außenmaße sind deshalb einige Millimeter größer.
Die Platten habe ich vom Tischler auf Gehrung zuschneiden lassen:
Noch ein Unterschied zum Original: Ich habe ein Spiegelsymmetrisches Paar gebaut.
Die Ausschnitte für die Tieftöner der Frontplatte habe ich hinterfräst:
Gehäuse unlackiert ...
... und fertig lackiert!
Wie im Original sind die Chassis versenkt eingebaut.
Statt des fest eingebauten Kabels des Originals habe ich stabile Polklemmen verwendet. Die Innenverkabelung habe ich weitestgehend belassen, den sehr windigen Lötösen kann man guten Gewissens keine dickeren und schwereren Kabel zumute.
Und nun zum Klang: Die hervorragenden Eigenschaften der BR25/BR26-Reihe sind schon häufig beschrieben worden - ich kann mich da nur anschließen. Bei diesem Lautsprecher klingt die Musik wie aus einem Guss, sehr natürlich mit Bässen, die nicht nur für die Größe des Tieftöners und des Gehäuses erstaunlich sind. Die Dynamik ist hervorragend und auch der erzielbare Schalldruck ist (mit meinem Sony STR-6065 mit 70 Watt/Kanal mehr als ausreichend.
Als einzige Schwäche könnte man der BR26 eine leicht Präsenzsenke und einen etwas zu lauten Hochtonbereich vorwerfen, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das nicht gerade den Charakter dieser Lautsprecher ausmacht.
Montag, 9. Juni 2014
Nietenpest - Teil 2 der BR26-Reparatur
Weiter geht's mit dem zweiten Teil der RFT-BR26-Reparatur. Neben den schon beschriebenen defekten Sicken lösen sich auch häufig die vernieteten Lötfahnen der Tief- und Hochtöner. Einer Reparatur der Tieftöner ist nicht sonderlich aufwändig - eine einfache Blindniete befestigt die Halterung der Lötfahnen wieder.
Bei den Hochtönern ist bei zwei von meinen Exemplaren jedoch zusammen mit der Niete der nach außen geführe Draht der Schwingspule gerissen.
Ich habe zunächst die Lötfahne zusammen mit den beiden Isolierscheiben mit einer Blindniete befestigt. Die Vernietung habe ich mit einer kleinen Unterlegscheibe zusätzlich stabilisiert. Die Blindniete habe ich ausgebohrt, ein dünnes Kabel mit dem Schwingspulendraht verlötet und nach außen geführt. Mit Heißkleber habe ich die Lötstelle gesichert und das Loch in der Niete verschlossen.
Bild von der Anschlussseite:
Und ein Bild des fertig reparierten RFT L 7104:
Bei den Hochtönern ist bei zwei von meinen Exemplaren jedoch zusammen mit der Niete der nach außen geführe Draht der Schwingspule gerissen.
Ich habe zunächst die Lötfahne zusammen mit den beiden Isolierscheiben mit einer Blindniete befestigt. Die Vernietung habe ich mit einer kleinen Unterlegscheibe zusätzlich stabilisiert. Die Blindniete habe ich ausgebohrt, ein dünnes Kabel mit dem Schwingspulendraht verlötet und nach außen geführt. Mit Heißkleber habe ich die Lötstelle gesichert und das Loch in der Niete verschlossen.
Bild von der Anschlussseite:
Und ein Bild des fertig reparierten RFT L 7104:
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