Hier noch eine Aufnahme des inneren Aufbaus des Sony: Nur hochwertige Materialien und ein sorgfältiger Aufbau zeugen von der Qualität, die so viele Hifi-Geräte der frühen 70er Jahre besitzen - als Folge spielt der Sony STR-6065 nach einer kleinen Überholung wie am ersten Tag.
Montag, 11. Februar 2013
Sony STR-6065: Fix und fertig
Der STR-6065 ist nun nach kleineren Problemen mit der Beleuchtung komplett und läuft wunderbar. Leider konnte ich die für mich wichtigen Phono-Eingänge noch nicht testen, da meine Plattenspieler noch sämtlichst mit DIN-Steckern versehen sind.
Hier noch eine Aufnahme des inneren Aufbaus des Sony: Nur hochwertige Materialien und ein sorgfältiger Aufbau zeugen von der Qualität, die so viele Hifi-Geräte der frühen 70er Jahre besitzen - als Folge spielt der Sony STR-6065 nach einer kleinen Überholung wie am ersten Tag.
Hier noch eine Aufnahme des inneren Aufbaus des Sony: Nur hochwertige Materialien und ein sorgfältiger Aufbau zeugen von der Qualität, die so viele Hifi-Geräte der frühen 70er Jahre besitzen - als Folge spielt der Sony STR-6065 nach einer kleinen Überholung wie am ersten Tag.
Mittwoch, 6. Februar 2013
Danke, liebe Sony-Ingenieure der 70er Jahre!
Ich bin immer noch mit der Restauration meines STR-6065 beschäftigt (der wahrscheinlich bei mir ein Dauer-Bleiberecht bekommen wird). Mein heutiges Projekt war der Austausch des Netzschalters.
Für viele klassische Hifi-Geräte ist es extrem schwierig, passende Netzschalter zu besorgen. Die Sony-Ingenieure der frühen 70er Jahre haben genialerweise einen immer noch erhältlichen Mikro-Schalter in den STR-6065 eingebaut:
Links der brizzelde Original-Schalter, rechts der Austauschtyp eines großen Elektronik-Kaufhauses.
Für viele klassische Hifi-Geräte ist es extrem schwierig, passende Netzschalter zu besorgen. Die Sony-Ingenieure der frühen 70er Jahre haben genialerweise einen immer noch erhältlichen Mikro-Schalter in den STR-6065 eingebaut:
Links der brizzelde Original-Schalter, rechts der Austauschtyp eines großen Elektronik-Kaufhauses.
Mittwoch, 30. Januar 2013
Design-Ikone: Braun SK 55 "Schneewittchensarg"
Braun waren die ersten, die eine transparente Acrylglas-Abdeckung zur Abdeckung des Plattenspielers und der restlichen Bedienelemente benutzten. Fortschrittlich auch die Fertigung des Chassis aus Stahlblech; im Gegensatz zu den damals üblichen Holzgehäusen konnte die Fertigung deutlich rationalisiert werden.
Im Inneren gibt es die damals übliche Technik: Superhet-Schaltung, Eintakt-Endsuft mit einer EL-84. Interessant: Im Netzteil gibt es lediglich eine Diode zur Gleichrichtung, hierdurch hat der (bei Eintakt-Endstufen) kritische Ripple eine Frequenz von 50 Hz und nicht (wie bei Zweiwege-Gleichrichtung) von 100 Hz. Da der eingebaute Lautsprecher Frequenzen von 50 Hz nur noch sehr leise übertragen kann, fällt dieses Brummen wesentlich weniger auf als ein Restbrummen bei 100 Hz.
Die Schaltung wurde natürlich nicht auf Platinen ausgeführt, sondern in einer Point-to-Point-Verdrahtung:
Die meist defekten Papier-Kondensatoren (Wima "Teerbomben") habe ich gegen moderne Folien-Kondensatoren getauscht:
Lautsprecher und Plattenspieler-Antrieb:
Die Tonarmstütze war bei meinem Gerät nicht mehr vorhanden und daher auf einer CNC-Fräse ein Ersatz hergestellt:
Zum Schluss Bilder, die den Zustand des SK 55 vor der Restauration zeigen:
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