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Donnerstag, 10. Oktober 2019

Dual 1219 und 1229: Ein Traum in weiß

Meine Lieblings-Zargenfarbe bei den alten Dual-Plattenspielern ist immer noch Schleiflack weiß. Hier ein Dual 1219 und ein 1229 in der CK 20 "Geheimfach"-Zarge. Immer wieder ein hübscher Anblick!




Samstag, 6. Januar 2018

Dual 601 - der erste Riementriebler

Der Dual 601 war der erste riemengetriebene Dual-Plattenspieler. Zum Zeitpunkt seines Erscheinens war er einer der Top-Geräte, knapp unter dem 701 und auf Augenhöhe mit dem Reibradspieler 1229.

Der Tonarm des 601 ist dem des 701 fast identisch, er verfügt über identische Lagerungen und ein identisches Tonarmrohr Lediglich der Tonarmkopf ist hier aus Kunststoff gefertigt und das Gegengewicht ist nicht als aufwändiger Antiresonator gebaut.


Optisch ist dieses Gerät für mich eines der gelungensten, die Proportionen sind stimmig, der schwarz/weiße Materialmix ist einfach ein Hingucker!


Mechanisch ist das Gerät solide gebaut, er hat nicht ganz die Haptik eines 701 oder 1229, aber dennoch ist es ein wirklich gutes Gerät und mit dem serienmäßig verbauten Spitzensystem Ortofon M20 E auch klanglich hervorragend.

Montag, 10. Oktober 2016

Aufgefrischt: Thorens TD 145 II




Dieser Thorens TD 145 Mk II läuft bei mir nun schon seit fast 30 Jahren. Gelegentlich hat das Tellerlager einige Tropfen Öl bekommen, nach einigen Jahren ist der Riemen ausgeleiert; mehr Zuwendung war nie notwendig.

Optisch war die originale Zarge jedoch stark ramponiert, daher hat hat der Thorens nun eine neue, stärkere Zarge eines TD 160 Super erhalten. Weiterhin habe ich den Kunststoff-Innenteller gegen einen aus Metall mit einer 10 mm-Achse getauscht. Klanglich ist das jetzt nicht anders - gibt aber ein besseres Gefühl.



Als System habe ich ein Ortofon VMS20EE MkII verbaut; dieses System hat eine sehr hohe Nadelnachgiebigkeit und harmoniert daher hervorragend mit dem sehr leichten Isotrack-Arm.

Freitag, 16. Oktober 2015

Neu eingetroffen: Thorens TD 115


Bei mir neu ist ein Thorens TD 115, damals immerhin das zweitgrößte Modell nach dem TD 126 in der Thorens-Hierarchie. Mit diesem teilt sich der TD 115 auch den Antriebsmotor, das ist auch der Grund, weshalb viele dieser Plattenspieler geschlachtet wurden.


Die Bedienung erfolgt über drei große Schiebeschalter für Drehzahl, Start und Tonarmlift. Der TD 115 besitzt eine elektronische Endabschaltung, der Motor stoppt und der Arm wird am Ende der Platte angehoben. Er kann jedoch auch komplett manuell betrieben werden.


Dieses Modell ist mit dem (optinal erhältlichen) Tonarm TPO 70 ausgestattet. Dieses Endrohr hat einen integriertes Ortofon-System, dadurch hat der Arm eine effektive Masse von lediglich 4,5 g.


Der TD 115 hat ein beleuchtetes Stroboskop - wie fast alle hochwertigen Plattenspieler dieser Zeit. Der Neupreis für einen TD 115 mit dem TPO-70-Tonarm betrug übrigens 1980 immerhin 698 DM, für diesen Betrag gab es bei der Konkurrenz aus St. Georgen einen Dual 714q, ebenfalls mit Endabschaltung aber mit einem quarzgeregeltem Direktantrieb.

Donnerstag, 23. April 2015

New Old Stock für Ortofon M20E


Kleine Neuerung: Meinen alten Nadeleinschub für mein M20E habe ich selbst zerstört - es war allerdings mein erster verbogener Nadelträger in meiner fast 30-jährigen Plattespieler-Karriere.

Glücklicherweise sind die M20E-Einschübe als NOS verhältnismäßig preiswert verfügbar - vom Klang des Systems (hier auf einem 1219) bin ich immer noch begeistert!

Dienstag, 19. März 2013

Ortofon M20E - neu eingetrudelt

Ganz neu bei mir eingetroffen: Ein Ortofon M20E-System. Dieses Moving-Iron-System war serienmäßig auf den Modellen 601 und 701 verbaut, bei mir werkelt es erst einmal in meinem 1229.


Das Ortofon zeigt wieder einmal, mit welchen hochwertigen Systemen Dual seinerzeit seine Plattenspieler ausgestattet hat: Das M20E ist klanglich auf demselben Niveau wie beispielsweise ein Shure V15III, ist jedoch tonal ein wenig heller abgestimmt. Mir gefällt's auf jeden Fall.