Posts mit dem Label Shure werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Shure werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Dual 1219 und 1229: Ein Traum in weiß

Meine Lieblings-Zargenfarbe bei den alten Dual-Plattenspielern ist immer noch Schleiflack weiß. Hier ein Dual 1219 und ein 1229 in der CK 20 "Geheimfach"-Zarge. Immer wieder ein hübscher Anblick!




Sonntag, 18. März 2018

Frisch renoviert: Grundig PS 7

Frisch renoviert: Ein Dual 1219 in einer hübschen Grundig-Schatulle:


Hier der 1219 im Wechslerbetrieb:


Dieses ist ein früheres Exemplar des 1219, hier sind die Bedienhebel noch aus Metall,  beim Wechslerbetrieb hat aber der Lift keine Funktion. Die Liftfunktion gibt es erst bei späteren 1219-Modellen und beim Nachfolger 1229.


Als System ist ein Shure M91 MG-D verbaut - eines der vielen M75-Modelle. Dieses ist hier mit einer konischen, gebondeten Nachbaunadel von Pfeifer bestückt.


Mode Selector in der Single-Play-Stellung.


Und hier der Mode Selector in der Multi-Play-Position. Bei dieser Stellung wird die Tonarmbasis ein Stück angehoben, um den Vertical Tracking Angle im Wechslerbetrieb anzupassen.


Hier ein Bild der hochwertigen Kardanlagerung des Tonarms. Auch heute noch ist der Tonarm des 1219 Spitzenklasse.


Ein integriertes Stroboskop gab es erst einige Jahre später beim 1229. Hier war dieses noch als aufgedruckter Ring auf dem Plattenteller ausgeführt.

Donnerstag, 16. Juni 2016

Neu eingetroffen: Shure D105 ED alias Shure M95 ED


Neu eingetroffen bei mir ist ein von Shure für Dual gebautes System D105 ED. Dieses System entspricht einem Shure M95 ED, das war seinerzeit das zweitgrößte System bei Shure, angesiedelt direkt hinter dem V15III. Dual verbaute zwei  Versionen des M95, eines wurde als M95-G LM unter anderem in den 1228 verbaut und besaß eine gefasste Nadel mit konischem Schliff. Das D105 ED hingegen hatte einen nackten Stein mit elliptischen Schliff. Verwirrend, oder?


Auf jeden Fall ist das M95 mit der originalen, elliptischen Nadel ein sehr gutes, feinauflösendes System, dass annähernd das Niveau eines V15III erreicht. Klanglich ist es komplett anders abgestimmt als die eher gemütlich klingende M75-Familie - der Bass ist weniger aufgedickt, die Höhen klarer, im ganzen also moderner. Mir gefällt's am Dual 1228 sensationell gut!

Samstag, 13. Februar 2016

Neu eingetroffen: Dual 1219 in Grundig PS71-Schatulle


Neu eingetroffen: Ein Dual 1219 in einer Grundig PS71-Zarge (bei Grundig als "Schatulle" bezeichnet) in schleiflack weiß. Es ist immer wieder ein schöner Moment, wenn ein solcher Plattenspieler nach einer Überholung spielt als sei er gerade erst aus dem Werk gekommen: Der Antrieb läuft leise, die Automatik führt den Tonarm sanft und arbeitet mit sanften Klicken.


Als System habe ich diesem 1219 zunächst ein Shure M 91 MG-D verpasst. Dieses ist eines der vielen M75-Typ-2-Varianten. Die Shure Hi-Track-Nadel hat einen sphärischen Schliff und ist gebondet - der Sound typisch für diese Systemfamilie mit satten Bässen und warmen, nie schrillen Höhen. Der sphärische Schliff sorgt dafür, dass auch ältere Platten sauber ohne Knackser abgetastet werden.


Die Grundig-Zarge ist schwerer und wirkt wertiger als die Modelle von Dual. Wie viele der lackierten Zargen dieser Zeit ist auch bei dieser der Farbton mittlerweile ein "vintage white", auch dieses Modell hat die so typischen kleinen Lackabplatzer an der einen oder anderen Stelle.


Auffälligster Unterschied zum 1229-Modell ist - neben dem fehlenden Leuchtstroboskop - die Blende auf dem Plattenteller mit den Stroboskopmarkierungen für die Geschwindigkeiten 33 1/3 und 45 U/min,

Donnerstag, 24. September 2015

Dual CS 40 - King of Schwarzwälder Reibrad


Der Dual 1229 ist zweifelsohne der größte, schwerste und (meiner Meinung nach) beste Reibrad-Plattenspieler, den die Firma Dual je hergestellt hat. Als Nachfolger des 1219 hat er eine etwas aufgeräumtere Optik und ein beleuchtetes Stroboskop. Bis auf kleine Details sind die beiden Modelle ansonsten identisch.


Dieses Exemplar ist ein CS 40 mit einer höhenverstellbaren Zarge CK 21 in weißem Schleiflack sowie der Klapp-Schiebehaube CH 21. In so einer Ausführung ist das Gerät deutlich flacher als ein 1219 in der Geheimfachzarge CK 20 mit der Haube CH 20 oder CH 5 und gleicht sich damit dem Spitzenmodell 701 an.


 Ein Shure DM103 M-E hat zwar nicht ganz den Nimbus eines Shure V15, spielt aber nicht wesentlich schlechter. Der originale Nadeleinschub hat einen nackten, ganzen Diamanten mit elliptischem Schliff.


Wie bei allen Duals, die ich überhole, habe ich auch bei diesem CS 40 das Netzkabel gegen ein modernes, doppelt isoliertes ausgetauscht. Das Audiokabel besteht nun aus RG-174-Kabelmit Neutrik-Steckern und - allein aus optischen Gründen - einem Geflecht-Überzug.

Donnerstag, 2. Juli 2015

1228 - ganz in weiß ...


...aber ohne Blumenstrauß.

Der 1228 ist ein toller Plattenspieler, aber ich kann mich einfach nicht mit den folierten Zargen mit Nussbaumnachbildung anfreunden. Leider waren diese Zarge bei Dual meistens die günstigste Option, passten am besten in die damaligen Wohnzimmer und sind daher immer noch am häufigsten anzutreffen.

Ich konnte für meinen 1228 eine Zarge in weiß Schleiflack bekommen, jetzt gefällt er mir gleich noch besser!


Auch dieser Dual hat von mir neue Kabel für Audio und Netz bekommen:



Montag, 25. Mai 2015

Dual 1228, der kleine Große


Der 1228 ist ab 1974 der aufwändigste Wechsler mit der mittleren Platine. Der Tonarm ist dem des 1229 ebenbürtig, die komplexe Umschaltung der Tonarmhöhe an der Basis entfällt beim 1228, der korrekte VTA kann am Systemträger TK15 umgeschaltet werden. Der Plattenteller hat einen kleineren Durchmesser von 27 cm und ein geringeres Gewicht von 1,8 kg.

Dieser 1228 hatte die typischen Mängel fast aller Dual-Plattenspieler dieser Generation: Verharztes Fett, Plumpslift, aufgelöster Steuerpimpel und - auch ebenfalls typisch - eine geplatzte Lifthülse.

Der Synchronmotor lässt sich deutlich einfacher warten als die Dosenmotoren der großen Reibradspieler. Den Lagerspiegel habe ich gedreht und die Motorwelle geölt. Der Motor läuft nun noch ruhiger als ein überholter Dosenmotor.


Das Tellerlager ist als Kugellager ausgeführt:


Ich fette die Tellerlager mit Kugellagerfett. Eine Schmierung mit Öl erhöht zwar die Nachlaufzeit, die Laufruhe wird allerdings mit einem ordentlich gefetteten Lager wesentlich besser.


Kurvenrad und Lagerbrücke sind bei dem 1228 eine Einheit. Die Lagerbrücke ist aus Kunststoff gefertigt.


Die Liftstange vor dem Zusammenbau mit 500.000er Silikonöl geschmiert:


Hier ist der Tonarm mit Segment wieder eingebaut. Gut zu erkennen (rosafarben) der neue Steuerpimpel, dieser kann bei Schall und Crema bestellt werden.


Die Mechanik zur Drehzahlumstellung war ebenfalls verharzt, hier die gereinigten Einzelteile.


Geschmiert mit technischer Vaseline läuft die Geschwindigkeitsverstellung und die Pitch-Funktion wieder einwandfrei. Im Vergleich zum 1229 wurde auch hier mehr Kunststoff eingebaut.

Die flackernde Stroboskoplampe habe ich gegen eine LED-Lösung umgebaut, hier in der grünen Ausführung:


Der 1228 ist ein typischer Dual-Dreher seiner Zeit. Die Mechanik läuft sehr präzise und geschmeidig, der Tonarm ist klasse und der Antrieb ist noch leiser als der der 1219/1229. Im Innern sind einige Teile wie etwa die Lagerbrücke aus Kunststoff gefertigt, was aber der Qualität und der Haltbarkeit nicht beeinträchtigt. Was ein wenig fehlt ist natürlich diese massive Ausstrahlung der Spitzengeräte aus dem Hause Dual.

Donnerstag, 13. November 2014

Der Oberpräsidentenkaiser: Dual 701


Heute ein wenig Eye Candy: Duals Top-Plattenspier der frühen 70er Jahre, erster deutscher Direkttriebler. Mein absoluter Traum-701, mittlerweile mit einer Zarge in weißem Schleiflack - gebaut vor rund vierzig Jahren mit einem extrem hohen Aufwand, unvergleichlicher Haptik und einem beeindruckenden, geräusch- und rumpelfreiem Antrieb.

Dieser 701 ist aus den Resten von mittlerweile drei 701 der ersten und zweiten Generation entstanden. Die Zarge stammt von einem 601. Die massive Gußblende mit gravierter Beschriftung stammt von einem Gerät der ersten Generation ...


... das Shure V-15 Typ III von einem Gerät der zweiten. Mit der originalen VN-35-Nadel klingt es einfach nur hervorragend.


Die gesamte bewegte Masse beträgt bei dem 701 4,5 kg, 1,5 kg entfallen auf den Motor, 3 kg bringt der Teller auf die Waage. Komplett überholt wird dieser 701 sicherlich noch einmal 40 Jahre laufen!


Donnerstag, 14. März 2013

Dual Badewanne - CS 721


Der Dual 721 kam 1976 als Nachfolger des 701 als Duals Spitzenmodell auf dem Markt. Ausgestattet war er mit allem, was damals Staate-of-the-Art war: Elektronischer Direktantrieb, Vollautomatik, außenliegendes Stroboskop, höhenverstellbarer Tonarm mit 2x-Antiresonator und ein Shure V15III-System.




Gegenüber den vorigen Spitzenmodellen 1219/1229 und 701 verliert der 721 ein wenig in Punkto Haptik und Wertigkeit, der äußere Plattenteller wiegt beispielsweise "nur" noch 1,5 kg im Gegesatz zu den 3 kg des 1229 oder 701; zusammen mit dem als Innenteller agierenden Motor ist dennoch eine Gesamtmasse von über 3 kg vorhanden. Die Zarge wurde sehr schmal ausgeführt, unterhalb dieses dünnen Holzstreifens befindet sich eine mach unten verjüngende Kunststoffwanne. Diese doch sehr billig anmutende Wanne ist  dann auch wirklich der einzige ernstzunehmende Kritikpunkt. Die elektonische Regelung des Antriebs wurde gegenüber dem 701 nochmals verbessert und der Tonarm deutlich weiterentwickelt. Erstmalig ist ein Dual-Tonarm stufenlos in der Höhe verstellbar, die Absenkgeschwindigkeit des Lifts lässt sich regulieren und durch den Antiresonator lassen sich eine Vielzahl verschiedener Systeme verbauen.

Serienmäßig wurde das Spitzenklasse-System Shure V15III in der LM-Version für Dual-Klick verbaut:
 

Ein Sonus Gold Blue fühlt sich an dem Dual-Arm ebenfalls sehr wohl:


Die Nadelnachgiebigkeit eines Denon DL-110 ist schon fast ein wenig zu gering, klingt aber trotzdem:




Dienstag, 15. Januar 2013

Systeme

Heute mal: Knallharte Nahaufnahmen von Tonabnehmern!

Denon DL-110

Shure M97 x

Shure M75-D, Shure V15 III und Shure DM 103M-E

Shure V15-III

Sonus Gold Blue

Elac KST